Dienstag, November 13, 2007

Witz des Tages...

Warum hat das Bundeshaus eine Kuppel?

Schon mal ein Zirkus mit Flachdach gesehen?

Samstag, November 10, 2007

Bitte keine Gesundheitswarnungen mehr auf die Zigarettenschachteln drucken. Danke

Ich habe gerade ein Päckchen Zigaretten in der Hand.
Darauf hat es, wie auf allen anderen auch, einen "Merkzettel".

Auf der Vorderseite steht: "Rauchen ist tödlich."
Auf der Rückseite steht: "Rauchen führt zu Krebs in der Mundhöhle."

Jetzt mal ehrlich...
Die Regierung, ausdrücklich nicht der Staat (denn das wären ja wir, das Volk, und somit die Raucher....), verlangt doch diesen Aufdruck.
Ist unsere Regierung nicht zuständig für unser gesundheitliches Wohl?
Also wenn das wirklich stimmen würde was da so auf die armen Päckchen gedruckt wird, dann dürfte das Zeug doch gar nicht verkauft werden.

Eigentlich doch eine logische Erklärung, oder?

Jetzt kommt der Haken, natürlich ist Rauchen nicht wirklich eine gesunde Tätigkeit und die möglichen Folgen können im Extremfall zu gesundheitlichen Beschwerden führen.
Das weiss die Regierung und damit im Gesundheitswesen Kosten gespart werden könnten, würden sie wirklich gerne ein allgemeines Rauchverbot für alle unter 70 jährigen einführen.

Wieso sie das aber nicht tut, wollen Sie wissen?
Tja..., lieber Blogleser, das ist so, so ein Päckchen..., wie soll ich es nur sagen..., also da werden von der Regierung..., tja..., äh,... so genannte Steuern erhoben. Tut mir leid, dass ich Sie jetzt erschreckt habe, ist aber so. Die verdienen echt viel Kohle mit uns Rauchern. Wohl mehr als sie für die Gesundheitskosten ausgeben müssen. Zumindest läufts nicht übers selbe Konto.

Also liebe Regierung, wenn einer von euch das liest, vergesst doch die "Merkzettel", die interessiert wirklich kein Raucher, denn wir sind süchtig. Und Neueinsteiger hält es auch nicht vom Rauchen ab. Ihr wisst das selbst, aber es ist halt so eine Sache mit Lobbies.
Wenn ihr unbedingt was draufdrucken wollt, wie wäre es dann mit Alkoholwerbung?.....

Und weil aller Guter Dinge bekanntlich drei sind...

Der Sohn wacht morgens in seinem Bett auf und hat einen tierischen
Kater. Der Schädel brummt ihm so richtig schön. Er rappelt sich auf und
geht in sein Bad, er stellt sich vor den Spiegel und stellt erschrocken
fest das er ein blaues Auge und hat und von seiner Lippe an abwärts
alles mit vertrocknetem Blut verschmiert ist. Er kann sich aber absolut
nicht mehr erinnern was passiert ist.

Er geht runter in der Küche. Am Tisch sitzt sein Vater. Er fragt ihn:
"Verdammt kannst du mir sagen was gestern Nacht passiert ist?".
"Das kann ich dir sogar ganz genau sagen" antwortet sein Vater. "Du bist
stockbesoffen um halb eins nach Hause gekommen. Dann hast du mich einen
alten versoffenen Versager genannt. Gut, habe ich mir gesagt, er ist
jung und besoffen sowas kann schon mal passieren. Dann hast du deine
Mutter eine dreckige Schlampe genannt. Gut, habe ich mir wieder gesagt,
es kann halt schon mal im Vollsuff passieren, er ist halt noch jung.
Dann bis du ins Wohnzimmer gegangen und hast sämtliche Möbel demoliert.
Ich habe mit den Zähnen geknirscht und mir selber gesagt, einmal kann
sowas einfach passieren, was solls...."

"Aber dann bist du in die Küche gekommen, hast deine Hosen
runtergelassen, dann auf den Küchentisch geschissen, Zahnstocher
reingesteckt und gesagt: "Der Igel wohnt jetzt hier!"

"Da hats mir endgültig gereicht und ich habe dich höchst persönlich
vermöbelt...W

Und gleich noch ein ganz böser hinterher...

Schwarzer Witz an einem " schwarzen " Freitag !!
Schlechte Nachricht
Der Bauarbeiter Huber fällt vom Gerüst und schlägt so unglücklich auf,
dass er verstirbt.
Nun muss einer seiner Kollegen die traurige Aufgabe übernehmen, die
Nachricht seiner Frau mitzuteilen.
" Komm Schorsch, Du bist der Polier und somit unser Chef. Mach Du das."
" Ach Leute, ich kenne die Frau schon von klein auf, ich kann das nicht."
" Sepp, Du warst sein bester Freund, geh Du hin."
" Vergesst es, die Kinder nennen mich sogar Onkel, das bricht ihnen das
Herz, wenn ausgerechnet ich diese schlimme Nachricht überbringe."
" Tja, wer könnte das jetzt übernehmen? "
" Üzgür, wie sieht es mit Dir aus? "
Üzgür sagt : " Is geine Brobläm.'
" Echt jetzt? Machst Du das? "
" Warum nix ? Isch mach."
Üzgür macht sich also auf den Weg und die anderen fragen sich, ob das
die richtige Entscheidung war.
Nach 2 Stunden kommt er wieder mit einem fetten Grinsen im Gesicht und
einem Kasten Bier auf der Schulter.
" Üzgür, wie hat sie's aufgenommen? "
" Warum grinst Du so und woher ist die Kiste Bier? "
" Ich geklingelt, sie aufgmacht. Hab ich gesagt, gute Frau, sind Sie
die Witwe Huber ? "
" Sagt sie Nein, ich bin Frau Huber, aber keine Witwe. "
" Sag ich: 'Wettma a Kaste Bier ? "

So ein Witz zwischendurch kann ja nicht schaden...

Er zwingt sich die Augen zu öffnen und blickt zuerst
auf eine Packung Aspirin und ein Glas Wasser auf dem Nachttisch.
Er setzt sich auf und schaut sich um.
Auf einem Stuhl ist seine gesamte Kleidung, schön zusammengefaltet.
Er sieht, dass im Schlafzimmer alles sauber und ordentlich aufgeräumt ist.
Und so sieht es in der ganzen Wohnung aus.
Er nimmt das Aspirin und bemerkt einen Zettel auf dem Tisch:
"Liebling, das Frühstück steht in der Küche, ich bin schon früh raus, um
einkaufen zu gehen. Ich liebe Dich!"
Also geht er in die Küche und tatsächlich - da steht ein fertig gemachtes
Frühstück, und die Morgenzeitung liegt auf dem Tisch.
Außerdem sitzt da sein Sohn und isst.
Er fragt ihn: "Kleiner, was ist gestern eigentlich passiert?"
Sein Sohn sagt: "Tja, Paps, Du bist um drei Uhr früh heimgekommen, total
besoffen und eigentlich schon halb bewusstlos.
Du hast ein paar Möbel demoliert, in den Flur gekotzt und hast Dir fast ein
Auge ausgestochen, als Du gegen einen Türgriff gelaufen bist."
Verwirrt fragt er weiter: "Und warum ist dann alles hier so aufgeräumt und
das Frühstück auf dem Tisch?"
"Ach das!" antwortet ihm sein Sohn, "Mama hat Dich ins Schlafzimmer
geschleift und aufs Bett gewuchtet, aber als sie versuchte,
Dir die Hose auszuziehen, hast Du gesagt: 'Hände weg, Du Schlampe, ich bin
glücklich verheiratet.' "

Die Quintesenz...

Ein selbstverschuldeter Kater: 100 Euro
Kaputte Möbel: 250 Euro
Frühstück: 10 Euro
Im richtigen Moment das Richtige sagen: UNBEZAHLBAR

Arbeitslose, Rentner und andere Randgruppen

Arbeitslose

Hat sich schon jemand gedanken gemacht, was mit unseren Ländern (D/CH/A/etc.) passieren würde, wenn alle Arbeitslosen plötzlich einen Arbeitsplatz hätten?

Sind Arbeitslose nicht ein wichtiger Rückhalt unserer Wirtschaft?

Die Anzahl Personen, welche sich um die Arbeitslosen "kümmern" (RAV, AMS, BA, Psychologen, Motivatoren und alle anderen kreisenden Geier...) und damit ihr eigenes Gehalt finanzieren, ist wahrscheinlich höher als die Anzahl Arbeitsloser(innen) selber. Es lebe der Verwaltungsaufwand.

Was lernen wir daraus? Unsere Länder können sich zu viele Arbeitnehmer gar nicht leisten. Also seien wir lieb zu unseren Arbeitslosen...Sie sind es, die unsere Länder am Leben halten.

Und ja, falls ihrs immer noch nicht gemerkt habt, es ist ein Teufelskreis und wir werden nie wieder da raus kommen... Nie, nie, nie wieder... ich wiederhols gerne noch einmal... Nie, nie nie wieder...ehrlich!!!

äh, ja, ich freue mich über jeden Kommentar dazu!

Renter

Da wäre noch die andere Randgruppe, nein, nicht die ausländischen Mitbürger, die Rentner.

Genau, das sind die, die euch immer erzählen wollen das früher, als es noch keine Elektrizität, keine freien Tage, keinen Urlaub, keinen McDonalds, keine Klo's im Haus, kein Spielzeug, keine Altersvorsorge, etc. gab, alles viel viel besser war.

Zusammenfassend versuchen sie euch diesen Scheiss, bei Kaffe und Kuchen (oft in sektiererischer Art und Weise) , auch gerne unter dem Synonym "Die Guten alten Zeiten" zu verkaufen.

Genau die sind es doch, welche heute jammern, dass Sie zu wenig Rente zum Leben bekommen. Hätten sie ihre Kohle mal in der "Guten alten Zeit" nicht mit beiden Händen rausgeworfen, müsste sie meine Generation jetzt nicht finanzieren. Und der Oberhammer ist ja immer noch, dass die glauben, dass sie sich nur das was sie jemals eingezahlt haben wieder holen.

Liebe Rentner und Pensionäre, das was ihr jemals eingezahlt habt, reicht doch kaum für zwei Stromrechnungen und drei Mietzinse. Nein, wir finanzieren euch, auch wenn ihr es nicht gerne hört.

Aber genug gegen die Antiquitäten geschossen.. Wo liegt das Problem aktuell und was können wir gemeinsam dagegen tun.

Gut, Zigaretten (etc.) rauchen und Alkohol trinken, hilft uns nachweislich, einen nicht irrelevanten, Teil der Rente zu sichern. Das wissen wir doch alle längst, wir sind ja nicht blöd.

Aber welchen Beitrag leisten die Rentner selbst, um diese Quelle weiterhin am sprudeln zu halten?

Nicht sehr viel, so wie ich das sehe! Je öfter ich die Altenszene beobachtet habe, desto mehr ist mir aufgefallen, dass sie sich zu selten an Zigarettenautomaten (od. Traffik, Kios, etc.) aufhalten. Und nein, nicht nur dass mich dabei schon selbst oft das Gefühl beschlich, das da vielleicht eine rigorose "Antirentenbeteilungs Aktion" im Gange ist, wird mir mein Verdacht von den Angeklagten beim Nachfragen auch noch auf eine impertinente Art und Weise bestätigt.

Und Sie glauben mir ja nicht, was ich mir da bei meinen hochwissenschaftlichen Nachforschungen für Ausreden anhören muss.

Von einem 83 jährigen Altersheimbewohner musste ich mir neulich folgenden Spruch reinbrennen lassen: "Ich habe in meinem Leben 33 Jahre lange geraucht, erst mit 55 habe ich aufgehört". Ja guter Mann, wissen sie noch was vor ner halben Ewigkeit die Zigaretten denn so gekostet haben, glauben sie wirklich von dem bischen Steuern was damals dafür genommen wurde wäre heute noch was da? Meine Generation kennt die Antwort. Nö - nix mehr da!!!

Sein Bettnachbar versuchte sich von wegen, er liege schliesslich in der eisernen Lunge, aus der Affäre zu ziehen. Ehrlich, das findet meine Generation einfach ätzend.

Wir sind es also, die heute von Marlb... über Winsto... bis Hobb... (für meine Austria Freunde) alles inhalieren müssen, damit die Rentner gemütlich im Altersheim sitzen und ihre, durch uns mühsam rangeschaffte, Rente scheinchenweise der Krankenschwester in den Ausschnitt stecken können.

Und dabei sollten sich gerade da die älteren, ach was solls, die ALTEN an der heutigen Jugend eine dicke Scheibe abschneiden. Die Jugend ist nämlich nicht so scheisse wie ihr immer denkt.

Die Jungs und Mädchen (so, ca. ab 13 Jahren) sind es, die sich für euch diesbezüglich aufopfern und zum Glimmstengel greifen. Was soll die Aufschrift "Bitte nur an Erwachsene verkaufen" auf den Zigarettenschachteln? Da versuchen sich die jungen Mädchen vom Ponyhof fern zu halten und dafür ihr Erspartes für euch in die Rente zu stopfen und das wird Ihnen auch noch vom Staat schwer gemacht. Trotzdem geben sie alles um an "die Zigarette danach" zu kommen...äh, da war irgendwie ein Abschweifen vom Problem, sorry. Oder vielleicht doch nicht? Wo wir gerade zufällig beim Thema sind...ihr seid es doch, die den ganzen Tag vor der Glotze sitzt und Talkshows schaut, und wehe da kommt eine die mit 13 schwanger wurde..."Zu meiner Zeit hätte es so etwas nicht gegeben" hallt es doch dann durch das Fernsehzimmer im Altersheim. Logisch, damals gab es auch noch kein Rentenproblem, heute können die Mädchen nicht mehr länger warten...Meine Generation braucht den Nachwuchs, wir schaffen eure Finanzierung einfach nicht mehr, wir müssen wieder mehr werden (erinnert mich spontan irgendwie an den oberen Beitrag...was arbeiten die alle blos wenn sie gross sind, aber kümmern wir uns später darum...noch viel Blogspace da, noch..).

Doch das ist nicht alles, was sich die jüngsten für euch in kamikazeeartigen Aktionen antun. Nein ich meine nicht die selbstgestrickten Topflappen zu Weihnachten, auch nicht die selbstgemachten Briefbeschwerer aus Stein (die sowieso keiner von euch mehr vom Tisch hochkriegt)...

Es ist der Alkohl. Jawohl, dieser ach so schlimme Alkohol. Ihr bringt es ja kaum noch über Traubensaft hinaus, wer muss also wieder leiden, hä? Die Jugend und meine Generation...

Es ist eine Schande, dass auf den Alkopops "ab 18" drauf steht. Sie müssten an jeder Schule in der Pause zum Selbstkostenpreis abgegeben werden.

Nein, stattdessen müssen sich die 13 jährigen Alkoholiker ihre täglich Dosis wie Schwerverbrecher illegal organisieren. Da müssen dann ältere Brüder, Bekannte und Fremde helfen und für die jugendlichen im nächsten Supermarkt einkaufen gehen (merken: wäre vielleicht eine Marktlücke für Arbeitslose...).

Und liebe Renter, sagt jetzt bitte nicht, dass 13 jährigen Buben keinen Alkohol trinken sollten...

oder wie glaubt ihr, kommt ein 13 jähriges Mädchen zu einem Kind, wenn kein alkoholisierter 13 jähriger Freund das Kondom vergisst. Aus ist es dann mit dem neuen Nachwuchs der euch bezahlt! (ich habe übrigens nichts gegen 13-jährige, aber die Zahl passt so schön).

Und was lernen wir jetzt daraus?

Das ihr, liebe Rentner, euer schönes Geld besser jetzt versaufen und verrauchen würdet als vor 30 Jahren? Und somit eine Refinanzierung stattfinden würde!

Das ihr, liebe Rentner, es euch schon einmal vor dem Friedhof eures Vertrauens mit dem Campingstuhl bequem macht? Und spart nicht am Stuhl, dank der Medizin (neues Thema), würdet ihr da wohl eine ganze Weile sitzen und der Arsch kann einem ganz schön weh tun mit der Zeit!

Das ihr, liebe Rentner, durch meine Generation, in Altersheime in Billiglohnländer abgeschoben werden sollten? In China gäbs schon Suppe zum Frühstück (geht auch ohne Gebiss runter..)!

NEIN - NEIN - NEIN!!!!!

Alles was wir hier lernen ist, dass es saumässig viel Platz im Cyperspace gibt um jeden nur erdenklichen Blödsin zu publizieren. Und das Ganze auch noch völlig kostenlos. Habe das Blogen gestern entdeckt und liebe es.

He, für meine erste Publikation auf dieser Seite brauchte ich ein Opfer und ich lasse mich lieber von einer 80 jährigen mit einem Krückstock verhauen, als von einem Bodybuilder mit ner Hantel...

PS: Ich hätte so gerne noch das Thema Jugend und Drogen reingenommen, aber leider wird darauf keine Steuer erhoben und muss deshalb auf eine nächsten Post warten. Das ist kein Versprechen, das ist eine handfeste Drohung...

Gegen Rechts und Vorurteile

Ist es Ihnen auch schon passiert, dass Ihnen die junge Kassiererin in ihrem Supermarkt um die Ecke, zu wenig Rückgeld gegeben hat und als Sie auf ihr Namensschild geschaut haben, grinste Sie da ein komischer ausländischer Name an und Sie denken: Was sonst! Ausländer! Das habe ich jetzt von der EU Osterweiterung, die überschwemmen unser Land, nehmen uns die Arbeitsplätze weg und jetzt bescheissen sie mich auch noch an der Kasse in MEINEM Supermarkt.

Recht haben Sie!!!

Also was tun Sie jetzt. Das was jeder ordentliche Bürger eines deutschsprachigen Landes tun würde. Sie fragen die junge Frau mit dem komischen Namen, den Sie sowieso schon wieder vergessen haben oder gar nicht erst merken konnten, ob sie eigentlich auch rechnen oder wenigstens den Betrag vom Display ihrer Kasse ablesen könne.

Gut gemacht deutschsprachiger Bürger (D/CH/A/LI ist damit gemeint, äh…LI = Lichtenstein, für alle dies nicht wissen). Das hat gesessen…wenigstens hat sie jetzt kapiert wer hier der Chef im Laden und im Land ist.

Und ja, das machen Sie ganz toll!!! Bravo Herr/Frau Jedermann, weiter so…

Natürlich haben Sie Ihre verbale Attacke mit einem drohenden Blick begleitet und Ihre Stimme auf Angriff modifiziert. Sie wissen ja, dass Sie im Recht sind und das soll die Ausländerin, Sie schätzen sie etwa auf 19 Jahre, auch nicht vergessen.

Die Kleine hinter dem Laufband wird immer kleiner und noch kleiner, weiss nicht so recht wie ihr geschieht, denn sie ist schliesslich erst drei Tage an der Kasse.

Doch keine Angst, Sie machen das richtig!!! Kein Grund zurück zu weichen…

Während die Kassiererin versucht nicht gleich in Tränen auszubrechen, weil sie doch noch nicht die Schulung für "Ladenüberfälle und Stressbewältigung" besuchen durfte, zählt sie noch einmal das Rückgeld in Ihrer Hand und schaut kontrollierenden auf ihren Kassenmonitor.

Na kapierst du wohl endlich, dass du Scheisse gebaut hast Mädel, denken Sie sich. Fällt das zehn Cent Stück endlich in deinem Ausländer Hirn oder kennst du keine Zahlen über zehn?

Gut…im alltäglichen Kampf gegen diese Döner- und Cevapcici-Mafia werden Sie gleich die heutige Schlacht, auf Ihrem eigenen Schlachtfeld (ist ja schliesslich Ihr Supermarkt), als Sieger verlassen und Sie können sich getrost schon mal geistig auf die wohlverdiente Entschuldigung "einschiessen". Ich bin sicher, sie finden noch einen Spruch mit der Sie der Kleinen eins zum Abschluss reinwürgen können. Sie schaffen das….

In der Zwischenzeit hat der Supermarktchef die Probleme an Ihrer Kasse (Sie stehen schliesslich immer an Kasse Nummer zwei an) erkannt. Bis vor vier Tagen war noch Ihre alte Schulfreundin an Kasse Nummer zwei im Einsatz. Sie hatte Sie schon vorgewarnt, dass Sie durch eine billige, junge Ausländerin ersetzt wird. Sparmassnahmen.

Der Chef geht auf die Kassiererin zu und setzt zur Fragestellung an. Doch bevor die Ausländerin überhaupt etwas sagen kann, nehmen Sie ihr freundlicherweise diese Arbeit gleich ab, man ist ja hilfsbereit in den deutschsprachigen Ländern.

Sie sind plötzlich sehr freundlich zum Chef, der schon in den letzten 16 Jahren immer auch sehr freundlich zu Ihnen war, und erklären ihm, dass sich seine neue Kassiererin beim Rückgeld geirrt habe und dass das doch kein Problem für Sie sei. Die Angelegenheit wäre ja bereits geklärt.

Der Chef quittiert Ihre Aussage mit einem: OK, Frau/Herr Jedermann, ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag und beehren Sie uns bald wieder. Er verschwindet in Richtung Fleischauslage.

Sie freuen sich über seine freundliche, zuvorkommende, halt eben einheimische Art.

Hut ab…Sie sind clever! Zum Chef sind Sie scheiss freundlich, werfen der Kleinen aber gleichzeitig einen Blick zu, der sie wissen lässt, dass Sie sie nicht aus dem Visier lassen und gleich weiter schiessen werden sobald der Chef wieder ausser Reichweite sein wird…Sie werden hier gleich den grössten Triumph einfahren…Sie tun das Richtige!!! Gut so…

Die Kassiererin greift in Ihre Kasse, holt ein zwei Cent Stück hervor und legt es Ihnen in die Hand zu den anderen Münzen.

Mit einem "Geht doch!" lassen Sie die Geldstücke in Ihren Geldbeutel fallen um sich sogleich von der Kleinen Ausländerin abzuwenden um sie nur nicht länger anschauen zu müssen. Sie nehmen das Sandwich in die eine und die Cola-Dose in die andere Hand um ohne auf eine Entschuldigung zu warten mit einem abschätzigen Kopfschütteln IHRE Supermarktfiliale zu verlassen.

Sensationell, gigantisch, phantastisch, phänomenal…Sie haben gewonnen! Sie können sich jetzt draussen auf die Bank beim Brunnen setzen und in aller Ruhe Ihr Essen geniessen. Sie haben wirklich gewonnen. Gegen alle Ausländer in Ihrem Land. Sie sind hier noch immer der Oberboss. Sie sagen wo es lang geht. Sie sind überlegen.

HERZLICHE GRATULATION von meiner Seite…

Naja, einen kleinen Haken gibt’s bei der Geschichte natürlich noch Herr/Frau Jedermann…

…hätten Sie einmal die neue Kassiererin zu Wort kommen lassen, hätten Sie festgestellt, dass Sie denselben reinen Dialekt spricht wie Sie und die restlichen Einheimischen Ihrer Stadt.

…hätten Sie sich jemals die Mühe gemacht den Namen auf dem Schild IHRES einheimischen Supermarktchefs zu lesen, wäre Ihnen vielleicht aufgefallen, dass auf dem Namensschild der Kassiererin der gleiche Name steht.

…hätten Sie in den letzten 16 Jahren einmal mit dem Supermarktchef mehr geredet als sich nur über die Sortimentsgestaltung und die ewigen Preiserhöhungen zu beschweren, hätte er Ihnen vielleicht erzählt, dass er bereits mit 16 Jahren in Ihr Land kam, eine Frau aus dem Nachbarort heiratete und mit ihr seit 22 Jahren glücklich verheiratet ist. Er hätte Ihnen vielleicht auch von seinen zwei Töchtern erzählt. Die eine 20, die andere 17 Jahre alt, auf die er unheimlich stolz war.

Vielleicht hätte er Ihnen letzte Woche auch erzählt, dass die ältere der beiden mit dem Studium der Rechtswissenschaften angefangen hat und bei ihm während den Ferien als Vertretung eingesprungen ist, für Ihre alte Schulfreundin.

…vielleicht hätten Sie auch erfahren, dass Ihre alte einheimische Schulfreundin nicht wegrationalisiert wurde, sondern das vierte Mal erwischt wurde, wie sie während der Arbeit Alkohol trank und der Supermarktchef zu diesem Schritt gezwungen war.

Vielleicht, wenn, wäre, hätte, alles nur schöne Worte…….leider.

Und äh… sind Sie sicher, dass unter dem Fünf-Euro-Schein nicht doch von Anfang an die, Ihrer Meinung nach fehlenden, Zwei Cent lagen.

PS:

Wer nicht kapiert hat, dass es in dieser Geschichte GEGEN Vorurteile und Ausländerfeindlichkeit geht, sollte lieber Comic lesen. Was sag ich, da…schauen, natürlich…im Fernsehen (Grosse Kiste, farbige, schnell aufeinander folgende Bilder…)

Donnerstag, November 08, 2007

Wie wärs denn mal mit weiter denken….Das „Grosse Ganze“ existiert

Die Menschen in unserer Gesellschaft bezeichnen sich selbst überwiegend als offen, tolerant und weitsichtig.

Doch ist das wirklich so?

Weitsichtigkeit ist nach meiner Ansicht eine sehr löbliche Eigenschaft. Doch es darf nicht dabei bleiben nur einen Schritt nach vorne und einen zurück zu denken.

Deshalb hier ein einfaches Beispiel aus dem Alltag.

Sie gehen in den nächsten Grossverteiler, stellen sich vor das Kühlregal, nehmen eine 1-Liter Packung Milch und legen Sie in Ihren Einkaufswagen.

Denken wir also die Folgen mal einen Schritt voraus: Der Grossverteiler, nennen wir ihn beispielsweise einfach einmal Coop (oder Migros, Aldi, etc., etc.), verdient damit Geld und stärkt seine Position im Markt.

Und nun noch einen Schritt zurück. Die Milch kommt von einer Kuh die, wenn sie Glück hat, auf einer Weide beim Bauern steht.

Mal ehrlich, wer denkt beim diesem Kauf schon wirklich weiter als bis dahin.

Was alles hängt aber wirklich alles an diesem einen Liter Milch den Sie soeben für Fr. 1,60 gekauft haben?

Um es gleich vorweg zu nehmen, es ist unmöglich sämtliche Folgen hier aufzuzählen, aber bis zu einem bestimmten Grad werde ich versuchen das aufzuzeichnen.

Schauen wir also als erstes zurück

Wir gehen somit vom Lieferanten, dem Bauern aus.

Der Bauer bekommt also Geld für diesen Liter Milch, die Menge dabei ist unerheblich.

Damit bezahlt er die Pacht für die Wiese, den Servicemann für die Melkmaschine, das Futter für die Kuh, die Tierarztkosten, die Stromkosten für den Stall, die Baukosten für die Bio-Haltung, sein eigenes Essen, die Krankenkasse für die Familie, die Kleidung für die Familie, sein Auto, den Sportverein für die Kinder, den Blumenstraus für seine Frau (musste sich entschuldigen weil er vom Melken zu spät heim gekommen ist), usw, usw, usw.

Gleichzeitig bekommt er für den einen Liter Milch noch einen Zuschuss vom Staat, weil es gar nicht möglich wäre mir dem Bisschen was er vom Grossverteiler bekommt seine Lebenskosten zu finanzieren. Aber keine Angst dies geht auch gleich drauf für den Eintritt in den Erlebnispark, das Skilager der Tochter, die Hypothek für den Hof, die Reparatur des Traktors, usw, usw, usw.

Das wäre also der erste Schritt zurück denken und der ist schon so umfassend, dass man hier nicht mehr auflisten kann. Aber wer von Ihnen hat schon jemals wirklich so weitsichtig gedacht.

Also eine Stufe weiter….Der Tierarzt den der Bauer bezahlt hat, muss seinerseits die Mietkosten für die Praxis bezahlen, die MPA bezahlen, das Leasing für sein Dienstfahrzeug überweisen, sich Kleidung kaufen, seiner Frau den längst versprochenen Diamantring liefern, Essen kaufen, seine Versicherungen bezahlen, die Maisonettewohnung finanzieren, seinem Sohn das Internat bezahlen, usw, usw, usw. Auch hier wäre die Aufzählung schier endlos möglich.

Also gleich noch eine Stufe hinterher…Der Juwelier der den Diamantring geliefert hat bezahlt mit seiner Einnahme seine Sekretärin, den Goldschmied, seinen Mercedes, sein Essen, seine Kleidung und den Mietzins der äusserst mies laufenden Mode-Boutique seiner Ex-Frau (zu dessen Zahlung er gerichtlich verpflichtet wurde), usw, usw, usw. In der Zwischenzeit haben Sie das System sicher begriffen, es liesse sich auch hier unendlich aufzählen.

Hand aufs Herz, wer von Ihnen, liebe Leser, hat sich schon jemals bis zu diesem Punkt Gedanken gemacht?

Da es keinen Sinn macht hier weiter aufzuzählen kommen wir zum…

Blick nach vorne

Und Sie ahnen es schon… Der Grossverteiler bezahlt mit seinem Geld die Kassiererin, den Lageristen, den Ladenmietzins, seine Camionfahrer, die Werbung, das Licht im Schaufenster, den Tetrapackproduzenten (sonst wäre der Transport von Flüssigkeiten ziemlich problematisch), den IT-Techniker für die ewig streikende Kasse 5, usw, usw, usw.

Also gleich noch eine Stufe hinterher…der Camionfahrer bezahlt die Alimente für seine vier Kindern von vier verschiedenen Frauen in vier verschiedenen Städten, seine Zigaretten, seine Krankenvorsorge, seine BVG, und die Migros-Budget Kondome um ein fünftes Kind zu verhindern, usw, usw, usw.

Und gleich wieder eins hinterher….Die BVG Vorsorgestiftung bezahlt die Sachbearbeiterin des Camionfahrers, die Analysten, die Gebäudeversicherung, die ersten drei Krankheitstage der Mitarbeiter, usw, usw, usw.

Wie schon oben lässt sich das Ganze hier beliebig und unendlich fortsetzen.

Persönlich bin ich der Überzeugung, dass sich noch keine 5% meiner Blogleser jemals so viele Gedanken zum einem Liter Milch gemacht haben.

Die Folgen für Sie als Milchkäufer

Sie haben jetzt zwar die 1,60 ausgegeben, dabei bleibt es aber nicht.

Der eine Teil des Milchfettes wandert gleich durch den Darm und zwingt Sie dazu noch Toilettenpapier zu kaufen und Abwassergebühren und Abfallgebühren (für die Verpackung und die leeren WC-Rollen) zu bezahlen. Ein weiterer Teil legt sich direkt auf Ihre Hüften und verhilft dem Schönheitschirurgen nach Ihrer Fettabsaugung endlich zum neuen Porsche 911er Turbo.

Den Rest der Flüssigkeit schwitzen Sie beim Sport wieder aus und sollten deshalb nicht vergessen gleich noch einen Deo in Ihren Einkaufswagen zu legen, usw, usw, usw.

Ich bin überzeugt, dass Sie es spätestens jetzt gemerkt haben, es lässt sich alles in jede Richtung beliebig und absolut unendlich weiter aufzählen und weiterverfolgen.

Was aber lernen wir daraus?

1.

Wir gehen wohl doch ziemlich gedankenlos durch die Welt!

2.

Es ist unglaublich was Sie mit dem Kauf von einem Liter Milch finanziell alles anrichten können! Sind Sie dafür beantwortungsbewusst genug? Vielleicht sollte man Kinder nicht mehr zum Milch holen schicken…

3.

Es wäre besser der Schönheitschirurgen zu sein, dann könnte man sich abgesehen vom 911er Turbo auch den Milchkauf im Bio-Fachgeschäft erlauben und würde nicht so viele Zusammenhänge auslösen J

Und das Wichtigste…

EINFACH MAL VERSUCHEN WEITER ZU DENKEN…DANKE, der Weltverbesserer

Dignitas - oder - "Sterben leicht gemacht"

Während die Schweiz eigentlich ein ziemlich konservatives
Gesellschaftsumfeld bietet, sind die Schweizer im Bezug auf Sterbehilfe,
einem ansonsten wirklich extrem konservativ und traditionellen Thema,
offen gegenüber.

Zumindest stellt dieses Land in Europa so ziemlich die einzige
Möglichkeit sich freiwillig aus dem Leben zu verabschieden.

Für alle Leser unter 16 Jahren, beginnt hier die kritische Zone zwischen
Hardcoreprovokation und einer Mischung aus Sarkasmus und Zynismus. Also
einfach den Blog hier verlassen (wegzappen) oder weiter unten den
nächsten Blog übers Kiffen lesen :-)

1. Status Quo
Es ist doch so, dass sich das Thema Sterben und Tod in der Entwicklung
unserer Kultur ständig verändert und bis heute weiter entwickelt hat.

Was den Tod angeht haben sich die Leute schon in frühster Zeit für
unterschiedliche Varianten entschieden. Die einen für eine Grabstätte in
Form eines Grabes, eines Erdhügels, einer Gruft oder einer Pyramide.
Letztere hatten allerdings etwas mehr als den üblichen Jahreslohn eines
handelsüblichen Sklaven in der Portokasse.
Andere fanden es wesentlich angenehmer in Flammen aufzugehen und Manitou
entgegen zu treten oder sonstigen Göttern entgegen zu schweben.

Heute geht der Trend von normaler Grabstätte immer stärker zur
Kremierung mit Urnenbestattung über. Dies ist nicht zu letzt auch eine
finanzielle Frage geworden, denn so eine Grabstätte will ja abgesehen
von Mietkosten auch noch gepflegt werden, nur um nach ein paar Jahren
dann sowieso wieder ausgehoben zu werden um Platz für Neue Mieter zu
machen.
Hinzu kommt aber, dass die Religion vor allem in den finanziell
stärkeren Industrie- und Finanzdienstleistungsnationen nur noch eine
Nebenrolle spielt.
Man wird also tendenziell lieber pulverisiert in so eine 5-Liter
Migros-Budget Kaffeebüchse gestopft als von Würmern angeknabbert zu
werden. Denn die meisten sind der Überzeugung, dass es vorbei ist wenn
es vorbei ist.
Es geht mir nicht anders und ich werde die 5-Liter Kaffeebüchse gerne
als Zwischenunterkunft bis zur Verstreuung meiner Asche leasen (also zum
Gebrauch nutzen).

2. Folgerung
Wir stellen also fest, dass die Art wie mit einem Leichnam, dass heisst
vom Moment des Todes an, bis zur endgültigen Verwesung verfahren wird,
in unserer Gesellschaft zum heutigen Zeitpunkt eine Rolle spielt. Aber
längst nicht mehr den Stellenwert wie vor 100 Jahren hat. Es ist einfach
eine schnellebige Zeit und das betrifft jeden Lebensbereich.

KLEINE ZWISCHENINFO: Dies ist alles nur eine persönliche
Betrachtungsweise und erhebt keinen Anspruch auf Richtigkeit in
irgendeiner Beziehung. Es ist noch nicht einmal eine persönliche
Meinung. Eine Meinung wäre eine Wertung einer Sache und dies hier ist
nur mein persönlicher Eindruck aufgrund von Beobachtungen.

3. Sterben
Kommen wir nun zur eigentlichen Thematik - Sterbehilfe - durch Dignitas
populär geworden und alle paar Tage oder Wochen in der Tagespresse.
Was die Menschen mehr bewegt als was nach dem Tod passiert sind nämlich
die Umstände wie es dazu überhaupt kommt.

Es ist doch so, dass nicht alle Todesursachen gleich gewertet werden...

Natürlicher Tod...
Nehmen wir doch als erstes mal den natürlichen Tod. Bis vor ein paar
Jahrzehnten gab es diesen tatsächlich noch regelmässig. Heute ist so
etwas schon fast nicht mehr vorstellbar. Ja, Sie lesen richtig... Die
Personen die heute mit 75, 80, 90 oder gar 100 Jahren auf dem Buckel
sterben, sind nur dank der Medizin und Pharmaindustrie überhaupt so
lange am Leben geblieben (Gedanke nebenher... Würde man diese ganze
"Lebenserhaltungsmedizin" wieder abschaffen, wäre wohl das Problem mit
der Rentenfinanzierung vom Tisch...und die Gesundheitskosten wären im
Keller...tschuldigung böser Gedanke wo ich doch sonst so pietätvoll bin).
Jedenfalls ist die Form des Todes ohne Fremdeinwirkung, also aufgrund
des körperlichen Leistungsabbau bis zum bitteren Ende durch
Organversagen, der am einfachsten akzeptierte Abgang.

Krankheit...
Etwas schwieriger können die meisten das Sterben aufgrund von
Krankheiten akzeptieren. Man kann sich dann aber doch noch damit
trösten, dass der oder die Verstorbenen nicht länger leiden musste.

Unwetter...
Vom Blitz auf dem Golfplatz oder beim Angeln getroffen, von einer Lawine
beim Schifahren eingeholt werden, zu nahe am am Vulkan zu stehen oder
zur selben Zeit Urlaub am asiatischen Strand verbringen wie die zehn
Meter hohe Tsunamiwelle.
Es gibt unzählige Möglichkeiten Opfer der Natur zu werden.
Eine Sterbeart die unverhofft eintrifft und daher schwerer von den
Angehörigen zu verarbeiten ist. Jeder weiss, dass es jeden jederzeit
treffen kann, aber wer will sich darüber schon Gedanken machen und sich
damit das Leben versauen.

Verkehrsunfälle...
Ein besonders trauriges Schicksal, welchem man schon beim ersten Schritt
vor die Haustür ausgesetzt sein kann. Eine ebenso überraschend
eintretende Todesart. Für mich persönlich wäre das übrigens die einzige
Art auf die ich auf keinen Fall mein eigenes leben verlieren möchte.
Nicht das ich besonders daran hänge aber gegen einen Bus zu laufen,
durch die Winschutzscheibe eines Autos zu fliegen oder von einem Raser
im Temporausch mit dem Mercedesstern anvisiert und zum Abschuss frei
gegeben zu werden, dafür bin ich mir dann doch irgenwie fast schon zu
schade.

Haushaltsunfälle...
Noch so eine verdammt unverhofft eintretende Möglichkeit von jetzt auf
gleich bei Petrus an der Pforte stundenlang anzustehen und die eigene
Dämlichkeit erklären zu müssen.
Also beim Gasherd die Leitung nur aufdrehen wenn man wirklich die
Absicht hat zu kochen, beim Glühbirnen wechseln nicht mit den Hihgheels
auf dem kaputten dreibeinigen Taburetli balancieren und schon gar nicht
gleichzeit in der Badewanne planschen und mit dem aus der Wand
gerissenen 380V Kabel spielen.
Find ich zwar alles nicht so schlimm wie Opfer eines Verkehrsunfalls zu
werden, aber auch nicht gerade eine erstrebenswerte Alternative.

Tötungsdelikte...
Wer hätte das gedacht, noch so eine Todesart die oft urplötzlich
eintritt. Für die, die bei den Haushaltsunfällen das Küchenmesser
vermisst haben, es führt kaum zum Unfalltod, wird aber immer wieder
ausgesprochen gerne für Tötungsdelikte verwendet.
Die Möglichkeiten selber in dieser Sparte aufzutauchen und mit einem
Zettel am Zeh in der Pathologie auf dem Tisch zu liegen sind vielfältig.
Für andere eine auch nur schwer zu akzeptierende Sterbeart.

Fassen wir zusammen...

Jeder weiss, dass er unter einem der genannten Punkte irgendwann in Gras
beissen muss. Und ganz wichtig, am Ende akzeptieren das alle über kurz
oder lang und lassen sich deswegen auch nicht den Tag vermiesen.

DOCH JETZT KOMMT'S...

Da gibt es noch eine weitere Variante und die ist im allgemeinen nach
wie vor nicht wirklich von der Gesellschaft akzeptiert...

SELBSTMORD!!!

Wir können das Kurzschlusshandlung aus psychischen Gründen, sich aus
versehen den goldenen Schuss setzen oder Sterbehilfe für Schwerkranke
nennen. Am Schluss bleibt es so oder so SELBSTMORD.
Weshalb wird für diese Art von Tod von der Gesellschaft so wenig
Verständnis entgegen gebracht. Kein Mensch der je auf dieser Welt
geboren wurde, wurde vorher gefragt ob er das möchte. Zum Teufel (gem.
Kirche kommt man in dem Fall nämlich zu genau diesem netten Genossen),
weshalb noch mal soll denn jemand, dem es auf der Welt nicht gefällt
nicht das Recht haben wie bei einem Teller Spinat zu sagen ich habs
versucht aber ich kann mit dem Zeugs einfach nichts anfangen.
Weshalb kann ein Staat das Recht haben dies zu verurteilen und je nach
dem auch noch das ganze als Straftat zu sehen.

Passive Sterbehilfe leistet in der Schweiz die mittlerweilen sehr
bekannt Dignitas. Und die sind auch nur deswegen bekannt, weil
europaweit eine dermassen grosse Nachfrage besteht. Die Sterbewilligen
sind im Bezug auf den Ort ihres Todes sogar schon sehr flexibel geworden
(Wohnquartieren, Tiefgaragen oder Fabrikgebäude).

Das wären also, mehr oder weniger, meine Fakten aufgrund meiner Eindrücke.

Nun zu meiner Lösung für mehr Akzeptanz des Selbstmordes als Teil einer
modernen Gesellschaft. Die Welt ist eh überbevölkert....

Wieso verdammt nochmal..., ziehen wir das nicht wie ein grosses
lukratives Geschäft à la McDonalds auf.
In jeder grösserer Stadt eine Filiale im selben System und mit der
selben Aufmachung. Vielleicht könnte man das sogar bei McDonalds oder
Burgerking direkt als zusätzlichen Kassenstand integrieren.
Verkaufflächen an guter Lage sind schliesslich schweineteuer...

Ich stelle mir das konkret wie folgt vor...

Ich komme da rein...Das nette Fräulein hinter dem Tresen schaut mich an
und sagt was hätten Sie gern...Ich blicke wie gewohnt auf die
Leuchtreklame über ihr und halte nach dem Wochenangebot ausschau...
Dann gebe ich die Bestellung auf: Ich nehme einmal den Burger de Luxe,
die mittleren Pommes und die Überdosis Schlafmittel als Super Maxi
Menu...Freundlich weist sie mich darauf hin, dass im Superluxus
Monatsangebot der Eichensarg, die Grabrede und 20 Trauergäste zum
Spezialpreis inklusive wären...Ich überlege kurz, lehne dann aber doch
ab weil ich grundsätzlich nicht viel von Sonderangeboten halte und nehme
dafür die Kremierung, die 5-Liter Migros-Budget Büchse und einmal Asche
verstreuen im Zürichsee ohne Trauergäste...Sie bedankt sich für die
Bestellung und fragt ob ich noch eine Apfeltasche will.....


Durch dieses System wäre die Dignitas überflüssig und der Kanton Zürich
würde nicht nur Fr. 500'000.- im Jahr sparen sondern einen hübschen
Gewinn generieren.


Entschuldigung, mir war grad langweilig... und ich mache locker 360
Anschläge in der Minute auf der Tastatur (nicht immer fehlerfrei aber
ich werde das hier selber sowieso weder durchlesen noch gramaklitalisch
oder rächtschraipungsmäsig überarbeiten).

Shit happens...but who care's

Mittwoch, November 07, 2007

Kiffen - Problem oder Lösung?

Um es vorweg zu nehmen, dies ist eine wissenschaftliche Abhandlung der
Universität, wie heisst sie noch mal...vor fünf Minuten wusste ich's noch...

Sollten Sie beim lesen dieses Beitrages Übelkeit oder Unwohlsein
verspüren, dann gehen Sie bitte zu Ihrem Kühlschrank und überprüfen Sie
das Haltbarkeitsdatum der Milch, welche Sie vor 40 Minuten in Ihre nicht
abgespülte Single Kaffeetasse, rechts von Ihrem Bildschirm (meist hinter
der Maus, falls eine vorhanden), eingefüllt haben.
Beim feststellen von Schimmelbildung am Trinkrand, verzichten Sie bitte
bis zur Entlassung aus der Notaufnahme Ihres örtlichen Krankenhauses,
auf das weiterlesen dieses historisch relevanten Textes. Danke.

Schadet kiffen oder schadet es nicht zu kiffen? Fragen die die Welt
nicht braucht und trotzdem jeder eine Antwort darauf haben will...

Wie alles, schadet natürlich auch kiffen, nur wem? Dem Konsumenten? Dem
Staat? dem Dealer? Dem Produzenten? Der Gesellschaft? Dem Biobauern? Dem
Nachbarshund?
Versuchen wir das Problem aus diesen doch recht verschiedenen
Perspektiven, der Reihe nach, zu betrachten...

_Der Produzent_
Sie sagen dem schadet es ganz bestimmt nicht! Richtig, immerhin pflanzt
er das Zeug an und lebt davon.
Doch das wäre etwas kurzsichtig, übrigens ein allgemeines Problem
unserer heutigen Gesellschaft. Nur ja nicht das Brett vorm Kopf wegnehmen...

In der Zwischenzeit weiss ja auch der letzte Hinterbänkler, dass es im
Hanfanbau so genannte Indoor und Outdoor Anpflanzmöglichkeiten gibt.
Da das so genannte Indoor Gras einen wesentlich höheren THC Gehalt
besitzt als Outdoor Gras, wird diese Pflanzmethode von den Produzenten,
aus rein wirtschaftlichen Gründen natürlich, vorgezogen.
Wer kann ihnen das schon verdenken. Würden Sie Salat im Garten
anpflanzen, wo das Zeugs dem ganzen Wetter ausgesetzt ist, wenn er bei
Ihnen zu Hause, unter Ihrem Bett, grösser und schmackhafter wird?

Nun gut, für den Produzenten beginnen die Probleme jetzt erst. Wo finde
ich eine geeignete Unterkunft für meine weiblichen Hanf Pflanzen.
Wann haben Sie das letzte Mal die Immobilieninserate Ihrer Zeitung
durchgeblättert? Das ist heute nicht mehr so einfach...glauben sie's
mir. Suchen Sie da mal eine abgelegene und somit vor dem Zugriff der
Polizei möglichst geschützte Halle. Da fängt es doch schon an,
wochenlange Suche nach einem geeigneten Objekt. Das bedeutet kein
Einkommen während Wochen! Das ist für Sie ja schliesslich kein Teilzeitjob.

Aber es kommt noch besser...

Sie finden nun mal einfach nichts auf dem Immobilienmarkt. Was tun Sie
als Produzent? Sie müssen in ein Auto steigen (kostet auch wieder) und
kreuz und quer durch die Gegend fahren, bis Sie ein altes, halb
zerfallenes Industriegebäude, irgendwo weit draussen vor der Stadt
finden. Das kann schon wieder Tage dauern! Finden Sie immer noch, dass
kiffen dem Produzenten hilft?
Keine Angst, das vergeht Ihnen schon noch ....

Sie haben also ein geeignetes Objekt gefunden. Leider können Sie auf dem
verrosteten Schild des eisernen, zwei Meter hohen, Maschendrahtzaunes,
den sie soeben raufklettern mussten und sich die Jeans dabei aufgerissen
haben (noch mal 12.- Euro), nicht mehr lesen wem dieses Areal gehört.
Jetzt haben Sie auch noch ein schlechtes Gewissen, mit dem Sie monate-
oder sogar jahrelang leben müssen. Gerne hätten Sie die Liegenschaft
offiziell gemietet. Doch was sollen Sie tun? Die allgemeine
Wirtschaftslage lässt Ihnen keine Wahl, sie haben inzwischen seit
Monaten kein Einkommen und somit keine Wahl was das Beschaffen von
Immobilien betrifft.

Sie ziehen also ein in ihr neues Domizil. Einmal im leben haben Sie
Glück und das Wasser läuft noch durch die alten Leitungen und dank einem
Freund, Elektriker von Beruf, können sie auch die nächstgelegene
Stromleitung anzapfen. Aus irgendeinem unerfindlichen Grund hat der
Besitzer wohl den Strom abstellen lassen...merkwürdig...

Jetzt müssen Sie auch noch Ihre Eltern anpumpen, denn ein paar
Balkonkistchen und Hanfsamen machen noch keine Indoor Anlage. Sie
brauchen Schläuche für die Bewässerung, Lampen für's Licht, Dünger, etc.
etc.
Und jetzt mal ehrlich, wer pumpt schon gerne seine Eltern an, um Hanf
anzupflanzen. Da muss eine geniale Ausrede her und das kann wiederum
Tage dauern (schon wieder Lohnausfall!) Und schon wieder ein schlechtes
Gewissen für den Rest des Lebens. Aber Sie nehmen sich schon mal vor aus
dem Knast eine Entschuldigungskarte zu senden...aber wir hoffen jetzt
mal, dass es nicht so weit kommt...

Finden Sie immer noch, dass kiffen dem Produzenten hilft? Ehrlich? Okay...

Sie haben die Pflänzchen also gesetzt, das Zeug gedeiht wunderbar.
Inzwischen haben Sie etwa vier bis sechs Monate kein Einkommen
gehabt...und glauben Sie mir...das Arbeitsamt unterstütz Hanfanbauer
beim Gründen einer ICH-AG überhaupt nicht. Schande über dieses Land....

Natürlich können Sie das ganze Unternehmen nicht alleine führen. Sie
haben noch zwei gute alte Schulfreunde eingespannt und am Ergebnis
beteiligt.
Einer der zwei Freunde hat eine richtig geile Freundin und Sie fahren
schon lange voll auf die ab.
So, abgesehen vom Hanfanbau haben Sie jetzt auch noch ein zweites
Problem. Gut, aber was trägt das hier zur Geschichte bei, fragen Sie
sich. Ganz einfach...

Da Ihr eigenes Gras noch nicht erntereif ist, aber alles so toll läuft,
organisieren Sie sich ein bisschen Gras bei einem Mitbewerber und machen
mit Ihren Freunden eine Party.
Und da passiert es, unter Einfluss von Drogen, also nur teilweise
zurechnungsfähig, schlägt die Freundin Ihres Freundes vor, dass Sie mit
Ihr doch einmal kurz auf dem Klo verschwinden und Sie nehmen die
Einladung, höflich wie Sie sind, natürlich gezwungenermassen an.
Ihr Freund ist ja nicht blöd, aber halt doch schweinemässig Fett und er
denkt sich nach zwei Stunden er müsse vielleicht doch einmal nachschauen
wo Sie beide hingegangen sind.
Kurzum, Sie werden von ihm erwischt. Normalerweise wäre dies nicht
weiter tragisch, doch Sie sind Hanfbauer und werden nun mal nicht vom
Staat subventioniert...Ihr Freund hingegen, macht dies mehr als Hobby,
denn seinen Eltern gehört eine Supermarktkette. Und schon sitzen Sie in
der Scheisse...
Zwei Tage später gehen Sie nach Ihren Pflänzchen schauen und hören auf
einmal Autos über den Vorplatz fahren.
Sie denken sich noch, dass die ersten Kunden zwei Wochen zu früh dran
sind und wollen Sie wieder wegschicken.
Doch die wollen nicht wieder gehen, sie haben alle so hübsche Uniformen
mit der Aufschrift Polizei an und sind mit leichterer bis schwerer
Artillerie bewaffnet...

Was lernen wir daraus?
1. Kiffen kann durchaus auch dem Produzenten schaden
2. Popp nicht die Freundin deines Freundes, wenn er nicht von dir
abhängig ist
3. Hättest du nur mal besser eine richtige Ausbildung gemacht, wie es
deine Eltern wollten.

Haben Sie jetzt endlich ein einsehen....


_Der Dealer_
Aber der profitiert jetzt sicher vom kiffen, sagen Sie. Gut, schauen wir
mal...

Der Dealer arbeitet im Allgemeinen draussen auf der Strasse, wird daher
auch gerne Street-Worker genannt.

Das ist nicht so einfach wie Ihr Bürojob. Da ist man von Nachmittags bis
spät in die Nacht hinein unterwegs. Muss zwischen Kinderspielplatz,
Pausenhof, Imbissbude, Nachtlokalen und Produzenten pendeln.
Da machen Sie locker 60 oder 70 Kilometer am Tag! Wann haben Sie zu
letzt geschaut, was Benzin heute so kostet? Und kommen Sie mir jetzt
nicht mit: Der kann ja die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen... Wenn
ich mir die Fahrkartenpreise so ansehe, könnten Sie mit dem Preis für
ein einziges Nahverkehrsticket, über Worldvision ein ganzes Dorf in
Afrika vier Wochen lange ernähren (vielleicht sogar ne Schule bauen).

38.5 Stunden Woche? Nicht für den Dealer, der ist bis zu 16 Stunden am
Tag für das Wohl unserer Jungend, unserer Studenten und nicht zu letzt
unserer Lehrer unterwegs. Und das praktisch uneigennützig oder haben Sie
schon mal etwas von einem reichen Hanf-Dealer gehört? Ich nicht. Wir
sprechen hier ja nicht von Koks oder Heroin, das ist was anderes, Pfui....

Hinzu kommt die immens hohe Handyrechnung, der administrative Aufwand
für die Bestellannahme und die Logistik ist ebenfalls nicht zu
unterschätzen.
Komischerweise hat auch der Dealer wenig Freunde bei den Uniformierten
mit der Aufschrift Polizei. Aber wieso blos, der sorgt doch schliesslich
für das Ankurbeln der Wirtschaft und somit für die Förderung der
Staatseinnahmen. Meine ich das nur, oder ist Polizist der einzige Beruf,
bei dem die Arbeitnehmer die Arbeitgeber verfolgen...???

Und wann haben Sie das letzte Mal darüber nachgedacht ob Sie ihrem Kind
genügend Taschengeld geben? Gras ist nun mal teurer als ein -.99 Cent
Burger bei McDo...! Das ist so, gut..., dass wussten Sie vielleicht nicht.
Was hat das konkrete Folgen für den Dealer? Ganz einfach... der sieht
sich mit feilschenden 12-jährigen konfrontiert. Feilschen bedeutet
Zeitaufwand und drückt die allgemeinen Preise im Gras-Gewerbe gleich
noch einmal runter.

Haben Sie jetzt ein Einsehen?

Was lernen wir daraus?
1. Kiffen kann auch dem Dealer schaden
2. Erhöhen Sie das Taschengeld Ihrer Kinder, nein... zwei Euro mehr
reichen nicht.
3. 16-Stunden Tage bringen auch nicht mehr Geld ein als 38.5-Stunden
Wochen. Machen Sie Ihren Bürojob ruhig weiter.

_
Der Konsument_
Sie sagen, gut... Punkt 1 und 2 sehe ich ein, aber wenn es einem ganz
bestimmt schadet, dann dem Konsumenten selbst, oder? Sie glauben also
immer noch, das es einem Schaden muss, na schön, gehen wir kurz auf den
Konsumenten ein.

1. Hanf rauchen verursacht weniger Hirnzellensterben als ein Vollrausch
2. Hanf erhöhte die Aufnahmefähigkeit beim lernen
3. Hanf macht nicht aggressiv
4. Hanf macht sogar beim Autofahren ruhiger. Rowdys gibt es schon genug
5. Hanf ist ein Wirtschaftsfaktor
6. Hanf lässt sich auch zu anderen Produkten verarbeiten - Interessiert
aber keinen...(vielleicht ein paar linksorientierten Birkenstocktussies)

Okay, ich gebs ja zu. Es kann auch leicht negative Auswirkungen haben.
Beim Erwischen durch die Eltern kann man zwei Monate Hausarrest
kassieren oder Taschengeld kann gestrichen werden.
Bei älteren Personen wird an Stelle von Taschengeldentzug gerne mit
Enterbung gedroht oder der geschenkte Sportflitzer wieder eingezogen.

Fies wird es dann, wenn die Eltern behaupten sie hätten in der Garage
Gras gefunden und das würde dir gehören. Und das obwohl Sie genau
wissen, dass sie es selbst vor zwanzig Jahren dort nach einer
Flowerpower Party versteckt hatten und alles nur um dein
Geburtstagsgeschenk einzusparen....

Haben Sie jetzt ein Einsehen?

Was lernen wir daraus?
1. Kiffen schadet dem Konsumenten nicht wirklich....
2. Den Konsum von Hanf besser planen um die Eltern nicht zu beunruhigen
3. Früh von zu Hause ausziehen...

_
Die Gesellschaft_
Irgendjemand muss doch darunter leiden? äh, langsam klingen Sie ziemlich
verzweifelt...

Wo bitte schön schadet der Konsum von Hanf denn schon der Gesellschaft, hä?
Beschaffungskriminalität, meinen Sie? Gut...stimmt kommt vor, aber schaden?
Sie haben also gerade Ihrem Sohn oder Ihrer Tochter das Taschengeld
gestrichen, weil Sie ihn oder sie beim Kiffen erwischt haben. Wozu
nötigen Sie also geradewegs Ihr Kind? Genau, zum klauen und zur
Hehlerei? Aber schadet das der Gesellschaft? Nicht wirklich...
Nehmen wir also an Ihr/e Sohn/Tochter geht ins Kaufhaus, versucht einen
MP3 Player zu klauen und wird vom Ladendetektiv erwischt und angezeigt.
Der Player hat übrigens einen Wert von 110.- Euro.

1. Hätte Ihr/e Sohn/Tochter (und auch alle anderen) nicht geklaut, wäre
der Kaufhausdetektiv arbeitslos und Sie müssten ihn mit Ihren Steuern
finanzieren.
2. Die Telecom profitiert, weil der Ladendetektiv die Polizei anrufen
musste.
3. Die Telecom profitiert, weil der Ladendetektiv doch auch noch Sie
anrufen musste.
4. Die Polizei ist beschäftigt und muss gerade keinen Dealern hilflos
hinterher rennen.
5. Die OPEC profitiert, ja die Öl fördernden Staaten, die Polizei kommt
ja nicht mit dem Fahrrad vorbei
6. Der Hersteller für die Überwachungskameras im Kaufhaus profitiert,
der darf jetzt endlich die neuen Hightech Teile liefern.
7. usw. usw. usw.


Sie müssen allerdings noch 100.- Euro Aufwandsgebühr ans Kaufhaus
abdrücken. Aber mal ganz ehrlich. Hätten Sie Ihrem Kind die 80.- Euro
Taschengeld nicht gestrichen, hätten Sie noch 20.- Euro Gewinn
gemacht.... Oder?


Gehen wir davon aus, dass Ihr/e Sohn/Tochter geklaut hat und nicht dabei
erwischt wurde. Entsteht jetzt ein Schaden an der Gesellschaft? Nicht
wirklich...
Der Diebstahl wird am Nachmittag entdeckt und die Polizei gerufen.

1. Die Telecom profitiert, weil der Ladendetektiv die Polizei anrufen
musste.
2. Die Telecom profitiert, weil der Ladendetektiv die Versicherung
anrufen musste.
3. Die Versicherung kann jetzt einen zusätzlichen Arbeitsplatz schaffen,
das entlastet Ihre Steuergelder für die Arbeitslosen
3. Die Polizei ist beschäftigt und muss gerade keinen Dealern hilflos
hinterher rennen.
4. Die OPEC, ja die Öl fördernden Staaten, die Polizei kommt ja nicht
mit dem Fahrrad vorbei
5. Der Hersteller für die Überwachungskameras im Kaufhaus, der darf
jetzt endlich die neuen Hightech Teile liefern. Weil man das Budget
sowieso noch aufbrauchen musste...
6. Das Arbeitspensum des Kaufhausdetektives wird von 80% auf 90%
angehoben, man muss der Plage ja schliesslich Herr werden.
7. usw. usw. usw.

Haben Sie jetzt ein Einsehen?

Was lernen wir daraus?
1. Die Gesellschaft nimmt keinen Schaden am Kiffen, nein es fördert
sogar das Wirtschaftswachstum
2. Man sollte sich beim Klauen einen Laden ohne Kameraüberwachung aussuchen.
3. Man sollte den Job wechseln und zur Telecom Branche überlaufen


_Der Biobauer_
Gut, langsam sehe ich es ja ein, sagen Sie jetzt plötzlich? Ich bin
etwas überrascht! Aber was um Himmels Willen hat der Biobauer mit der
Problematik zu tun? Das werde ich Ihnen sagen.

Der Biobauer versucht aus den nicht THC-haltigen Hanfpflanzen Tee,
Hanfbier, Hanfkleider usw. herzustellen und zu vermarkten.
Das sind die, die immer jammern, dass die Kiffer ihre Produkte in die
Schmudelecke drängen würden und sie einen schlechten Ruf zu befürchten
hätten.
So ein Blödsinn, ohne die Kiffer und gerade wegen dem schlechten Ruf von
Hanfprodukten, würde kein Biobauer überhaupt irgendetwas davon absetzen
können.

Tee bekommen Sie aus Indien, Hanfbier säuft sowieso nur die Kifferecke
und Kleider haben wir dann doch lieber aus Asien wo sie von flinken
Kinderhänden hergestellt werden.
Sie wollen doch damit angeben, dass das was Sie anhaben, herumtragen
oder zu sich nehmen aus Hanf ist. Weil es doch gerade den schönen
verruchten Ruf hat.

Haben Sie jetzt ein Einsehen?

Was lernen wir daraus?
1. Biobauern brauchen die Kiffer
2. Kinderarbeit in Asien ist eine feine Sache
3. Bioprodukte sehen meistens schon im Regal scheisse aus


_Der Staat_
Der Staat leidet unter den Kiffern! Was, Sie sind überrascht, dass ich
Ihnen jetzt doch noch recht gebe und ein "Opfer des Grases" liefere...

Der Staat braucht die Kiffer um die Polizei sinnvoll einzusetzen.
Der Staat braucht die Kiffer um Ihnen das Sinken des
Schulbildungsniveaus in die Schuhe zu schieben.
Der Staat braucht die Kiffer um an Ihnen Exempel statuieren zu können.
Der Staat braucht die Kiffer um Ihnen den gesellschaftlichen
Zusammenbruch in die Schuhe zu schieben.
Der Staat braucht die Kiffer! Für alles was es sonst noch so gibt...

ABER DER STAAT HASST DIE KIFFER!!!

Der Staat hasst die Kiffer weil Sie für ihr blödes Gras keine Steuern
abdrücken und leidet deshalb grausam unter diesem Zustand

Der Staat kann aber das Kiffen nicht legalisieren und das Gras in den
Tankstellenshops, natürlich mit Steuer (so ca. 98.7%) versehen,
anbieten, denn dann hätte er seinen "Buhmann des Landes" nicht mehr. Es
leben die Kiffer...

ICH habe jetzt ein Einsehen!

Was lernen wir daraus?
1. Der Staat wird wohl Heroin und Kokain mit Steuern belegen müssen
2. Die Sicherheitspolitische Lage ist Abhängig von der Existenz der Kiffer
3. Es leidet tatsächlich jemand unter den Kiffern!!!

_
Der Nachbarshund_
Kommen wir zum Abschluss der Studie und wie sich die Problematik, oder
ist es jetzt gar keine mehr, auf Sie direkt auswirkt. Und ja, Ihr
Nachbarshund spielt dabei eine Rolle.

Ein kleiner, aggressiver, kläffender Jack Russel Terrier ist gleich
neben Ihnen zu Hause. Er ist der Terrorist des Quartiers, sein
penetrantes Kläffen wegen jedem Scheiss, kotzt sogar seine Besitzer so
dermassen an, dass er seit zwei Jahren draussen im Garten wohnen muss.
Was tun Sie also, an jenem schönen Tag im Sommer, als es Ihnen endgültig
reicht? Sie gehen rüber ins Zimmer Ihres Kindes, suchen nach dem
verschissenen Gras in jeder Ecke und Ritze bis Sie es gefunden haben.
Sie nehmen es, gehen runter in die Küche und backen Haschkekse.
Sie nehmen sie, gehen raus in den Garten und werfen sie über den Zaun zu
Ihrem Todfeind. Der Kläffer frisst sie und wird für Stunden ruhig gestellt.

Ihr Nachbar beobachtet hinter dem Vorhang die Szenerie und findet Ihre
Geste sehr freundlich.
Nachdem er allerdings feststellt, dass sein Hund nun schon seit drei
Stunden auf dem Rücken im Garten liegt und alle viere gegen den Himmel
streckt ohne einmal zu kläffen, beschliesst er das Ganze aus der Nähe zu
betrachten.

Er tritt hinaus in den Garten und hört wie Sie gerade eine Grillparty
auf der anderen Seite des Holzzaunes feiern.
Der Hund liegt mit einem verträumten Blick weiter auf dem Rücken und
kläfft kein einziges Mal.

Der Nachbar stellt Sie zur Rede und befürchtet, dass Sie seinen Hund
vergiftet haben. Es bleibt Ihnen nichts übrig, als zuzugeben den Hund
mit Haschkeksen ruhig gestellt zu haben.
Der Nachbar ist davon derart begeistert, dass er Sie bittet ihm doch
ebenfalls Gras zu organisieren. Er droht Ihnen auch noch gleich, dass er
Sie sonst bei den Bullen verpfeiffen wird.

Was bleibt Ihnen also übrig,...was tun Sie? Sie warten bis Ihr Nachwuchs
nach Hause kommt, Sie sagen Ihrem Kind beim Essen so beiläufig wie
möglich, dass Sie den Konsum von Hanf nicht schlimm finden und es
niemals dafür bestraft werden würde.
Richtig erleichtert beichtet Ihnen dann Ihr Kind genauso beiläufig, dass
es ab und zu am Wochenende einen Joint rauchen würde.
Sie sagen ihm dann, dass Sie es auch gerne mal ausprobieren möchten und
bitten Ihre Tochter oder Ihren Sohn doch mal gleich zwei Kilo mit nach
Hause zu bringen.

Und so werden auch Sie zu einem wichtigen Teil unserer Gesellschaft, der
den Staat am leben hält, den Produzenten zum Neustart animiert, selbst
gerne bekifft vor dem Gartengrill liegt und als grösster Dealer der
Region gilt...

Und was lernen wir aus der ganzen Studie?

NICHTS - ABSOLUT GAR NICHTS? ODER DOCH...?

Kinderarbeit - Eine feine Sache...

Ein Thema was mit der selben Regelmässigkeit auftaucht wie die Modenschauen
in Paris und Rom, ist die Kinderarbeit.

Fakt ist, dass vor allem in Asien, Kinder zur Herstellung von Textilien
eingesetzt werden. An dieser Tatsache wollten wir auch gar nicht rütteln.
Das weiss inzwischen auch jeder, der eine Zeitung lesen oder einen Fernseher
bedienen kann.
Aber ich bin sicher, auch sie haben trotzdem Kleidungsstücke im Schrank,
oder sind wenigstens mit einer Garnitur bekleidet.

So, nun zu meinem Problem mit der Diskussion und mein Standpunkt dazu.

Von den diversen "Kinderfreunden" muss ich mir erklären lassen, dass die
kleinen Buben und Mädchen besser zur Schule gingen um später einen richtigen
Beruf erlernen zu können. Es ginge dann den betroffenen Ländern auch besser,
wenn sie in Zukunft gebildete Nachkommen hätten.
Ausserdem wäre so etwas in Europa ja schliesslich auch nicht möglich, heisst
es dann weiter.

Also, das Ganze ist bestimmt eine tolle Idee... denkt man sich dann so. Aber
hat denn schon einmal jemand weiter gedacht als bis zur Einschulung mit 5
bis 7 Jahren?
Ich sehe das deshalb etwas anders.

1. Finanzierung
Wir müssen uns im klaren sein, dass diese Kinderarbeit in armen Ländern,
nein nicht so arm wie Deutschland, noch ärmer, entsteht.
Jetzt muss mir mal einer erklären, womit die jeweiligen Staaten die
Schulbildung von x-tausenden Kindern und Jugendlichen finanzieren will.
Ich verrarte Ihnen etwas, hätten die das Geld, würden sie die Kinder alle
gerne zur Schule schicken, aber sie haben es nicht....

Sie sagen jetzt, für etwas zahlen unsere Staaten ja Entwicklungshilfe und
geben Kredite an arme Länder. Ich sehe das so, WIR das Volk, nicht die
Regierungen zahlen diese. Das kommt bei der Schulbildung ja offensichtlich
nicht an. Aber okay, schauen wir mal, welche Folgen es für uns haben würde,
wenn wir die Schulen noch extra finanzieren.

2. Folgen für die Kinder
Auf einmal dürfen die lieben kleinen Kinderchen aus dem asiatischen Raum in
weissen Shirts und blauen Shorts zum Schulunterricht. Die freuen sich jetzt
sicher alle riesig...können Sie sich noch an Ihre Schulzeit erinnern? Hat
das Spass gemach? Gut, aber das Problem haben dann die lieben Kleinen an der
Backe und Spass machen soll es ja eigentlich auch gar nicht.

3. Folgen für die Produzenten
Jetzt sind die Produzenten aber schön angeschmiert. 30% der Belegschaft ist
auf einmal nicht mehr da. Die sind jetzt sicher mächtig sauer. Leider können
sie es sich nicht leisten noch mehr Erwachsene anzustellen, denn das war
genau der Grund dafür, dass sie Kinder eingestellt hatten.
Also was mache ich, ich treibe die übrigen Angestellten an, ohne
Lohnerhöhung 30% mehr Arbeitsleistug zu erbringen. Ich bin sicher das macht
die richtig Glücklich...oder auch nicht. Aber die haben das Problem ja an
der Backe und nicht wir, also was solls.

4. Folgen für die Familien
Also von einer fünfköpfigen Familie haben jetzt nur noch zwei und nicht mehr
fünf Arbeit. Das bedeutet eine ziemliche Einbusse für das Budget der
Familien. Übrigens..., die haben die Kinder nicht aus Spass zur Arbeit
geschickt..., nein die wollten einfach nur nicht verhungern.
Also müssen Sie jetzt fünf Mäuler mit zwei Einkommen durchbringen. Ausserdem
müssen sie noch die Bücher und das Essen in der Schule für ihre drei Kinder
bezahlen...aber he, wir sind tausende Kilometer davon entfernt, was soll uns
das schon interessieren.

5. Folgen für den Tourismus
Da die vielen kleinen süssen Fotomotive in der Schule sind, kommen die
bierbäuchigen oder mit spärlichen Bikinis bekleideten Touristen kaum noch zu
interessanten Motiven. Wahrscheinlich wird der Tourismus im fernen Osten
einbrechen!!! Gut, das gibt anderseits wieder viele Billigflug-Angebote.

6. Folgen für die Zukunft des fernen Osten
Das einzig wirklich relevante Thema ist die allgemeine Zukunft.

Schauen wir 15 oder 20 Jahre in die Zukunft.
Die erste Generation Kindergärtner sind jetzt Studenten oder haben gerade
eine Berufsausbildung abgeschlossen.
Sie hatten wirklich Glück. In den letzten Jahren durften sich ihre Eltern im
wahrsten Sinne des Wortes zu Tode schuften um ihnen dies zu ermöglichen.
Sollten Sie noch am Leben sein, werden sie wohl die Rente geniessen!
Äh...sagte ich Rente, sorry, so etwas gibt es ja nicht. Das System
funktioniert einfacher, die Eltern finanzieren Ihre Kinder, die Kinder Ihre
Eltern wenn Sie nicht mehr arbeiten können.
Aber he, jetzt haben wir ja studierte Kinder, zum Beispiel Ärzte, Anwälte,
Agrarökonomen oder Psychologen. Denen muss es ja jetzt besser gehen als der
letzten Generation, die können die alten jetzt ja finanziern. Ich meine nach
9 bis 15 Jahren Schulbildung muss jetzt auch endlich etwas rausschauen...tut
es aber nicht!!!
Leider will die junge Generation, als Erwachsene, jetzt nicht mehr T-Shirts
stricken. Also bräuchten Sie jetzt, um Geld zu verdienen, eine Anstellung,
einen Job. Leider gibt es aber keine Jobs für Anwälte, Psychologen, etc.,
denn niemand kann sich die Dienste leisten.
Was sollen sie also tun? Fleissig Nachwuchs produzieren natürlich, dann
können sie ihre Kinder in spätestens fünf Jahren in die Textilindustrie
stecken. Die Eltern verhungern wahrscheinlich bis dann, aber die eigene
Altersvorsorge wird dann wieder gewährleistet werden können.

7. Folgen für uns Kunden
Schauen wir doch noch zum Abschluss, wo wir als Konsumenten bei dieser
Aktion betroffen sind. Der Rest interessiert uns ja nicht wirklich...
Wir schreiben das Jahr 2020. Leider konnten die verbliebenen Arbeitnehmer
die Produktionszahlen, beim besten Willen, nicht mehr halten. Dadurch
schnellten die Preise für Textilien aus dem fernen Osten in die Höhe. Ein
T-Shirt kostet bei Kik jetzt 35.- Euro statt 1.99 Euro. Übrigens immer noch
billiger als wenn wir es selber produzieren würden! Unsere Arbeitslosenquote
stieg während dessen natürlich weiterhin an..., oder erwarten Sie einen
Wirtschaftsaufschwung...hahahaha...guter Witz!
Wir können es uns also kaum noch leisten uns und unsere Kinder
einzukleiden...

Fassen wir zusammen

1.
Die lieben "Kinderfreunde" sollten einmal weiter denken als bis zur eigenen
Profilierungssucht!

2.
Steht es uns zu, Kindern in weit entfernten Ländern mit obligatorischem
Schulbesuch zu foltern, reicht es nicht wenn wir das mit den eigenen tun?

3.
Ich war mit den billigen T-Shirts übrigens immer sehr zufrieden und möchte
den fleissigen Kinderhänden ein Lob aussprechen.!

4.
Es bleibt uns wohl nichts anderes übrig, als unsere eigenen Kinder in den
fernen Osten zur T-Shirt Herstellung zu schicken.


Es sind übrigens meistens die "Kinderfreunde" die sonst auch gerne den
Spruch "Andere Länder, andere Sitten" bringen und für Verständnis anderen
Kulturen gegenüber werben.
Komisch das dann hier nicht verstanden wird, dass eben im fernen Osten
andere Sitten, andere Werte und andere Systeme gelten.

Ich muss zugeben, dass diese Stellungnahme leider das Problem, wenn es jetzt
überhaupt noch eines ist, nicht löst. Sorry.
Es sollte aber dazu anregen, darüber nachzudenken wer alles beim Eingriff in
ein funktionierendes System, ja das System funktioniert..., betroffen ist.
Einfach mal über den Horizont hinaus schauen.

Kinderarbeit gibt es natürlich noch auf anderen Kontinenten und in anderen
Bereichen!

Abschliessend möchte ich sagen, dass das Problem Kinderarbeit nur auf
Regierungsebene und nicht mit Spenden oder der Finanzierung von
Schulbesuchen gelöst werden kann.
Erst wenn unsere Regierungen andere Regierungen unter Druck setzen würde,
hätte dies ernsthafte Auswirkungen.

Und um gleich Ihre Hoffnung diesbezüglich zu begraben...

DAS WERDEN SIE NIEMALS TUN!!!